Regeln des Ordens

Die Vier Gebote und Acht Grundregeln des Tempels Magischen Erwachens

Die beiden Grundpfeiler des Tempels des Ewigen Lichtes sind:

Liebe und Freiheit - Freiheit und Liebe

Beide Pfeiler stützen den Tempel und die Beziehungen der Ordensmitglieder untereinander und gegenüber der Außenwelt.

Beide Pfeiler sind gleichberechtigt, keiner kann ohne den anderen sein.

Denn Freiheit ohne Liebe bedeutet ausufernde Ausbeutung anderer Wesen und der Welt.

Liebe ohne Freiheit bedeutet ausufernde Bestimmung über andere Wesen und die Welt.

Erst die Liebe kann der Freiheit Mitgefühl und Freude verleihen.

Erst die Freiheit kann der Liebe Offenheit und Weite verleihen.

Deshalb sind Liebe und Freiheit die wichtigsten Gebote des Ordens, aus denen heraus alle anderen erwachsen, wie die Triebe einer Pflanze aus einem Samenkorn.

Die Vier Gebote, die aus diesen beiden Pfeilern erwachsen, sind folgende:

1. Leib und Seele eines jeden Menschens seien Dir heilig!!!

Deshalb darfst Du keinen Menschen töten oder ihm mit Absicht Schaden an Leib oder Seele zufügen.

2. Der Glaube und die Persönlichkeit eines jeden Menschens seien Dir heilig!!!

Deshalb darfst Du Dich über niemanden erheben wegen seiner Religion, seines Glaubens, seiner Herkunft, seiner Hautfarbe, seiner Kleidung, seines Geschlechtes, seines Alters, seiner sexuellen Ausrichtung oder seiner Welteinstellung.

Alle Menschen sind gleich - Alle haben die gleichen Rechte - Du musst Alle respektieren.

Du sollst nur dann gegen das Handel anderer eintreten, wenn sie gegen das Gebot der Liebe und Freiheit verstoßen.

3. Die Freiheit des Glaubens sei Dir heilig!!!

Deshalb darfst Du niemanden Deine Religion oder Deinen Glauben aufzwingen, weder Mitgliedern des Ordens noch Außenstehenden, jeder Glaube, der einen Menschen dazu befähigt, Gutes zu vollbringen, ist der rechte Glaube und muss respektiert werden.

4. Das Ewige Licht und das Streben zum Guten seien Dir heilig!!!

Deshalb sollst Du Gutes tun, wann immer Du die Gelegenheit dazu hast.

Vergiss nie, dass das ewige Licht und das Gute eins sind, wenn Du den Weg des Magischen Erwachens gehst!

Die Acht Grundregeln des Ordens gelten für alle Mitgleider - auch für Kinder und Jugendliche:

1. Niemand darf die Vier Gebote und die Acht Grundregeln des Ordens aufheben!

Die Änderung von Formulierungen ist gestattet, der Inhalt der Gebote und Grundregeln muss aber erhalten bleiben.

2. Allgemeine Gesetze dürfen geändert werden, soweit sie im Einklang mit den Vier Geboten und den Acht Grundregeln des Ordens stehen.

3. Über alle Gesetze muss demokratisch abgestimmt werden, jedes Mitglied hat Mitsprache und Stimmrecht - auch Kinder und Jugendliche.

4. Jeder Mensch, der einer Religion oder Philosophie nachstebt, die das Gute zum Ziel hat, darf Mitglied des Ordens werden.

Die religiöse Praxis seines Glaubens muss von allen Mitgliedern respektiert werden, solang sie im Einklang mit dem Gesetz von Liebe und Freiheit steht.

5. Jeder Mensch kann jederzeit ohne Angabe von Gründen aus dem Orden austreten.

Es ist nicht gestattet, jemanden dazu zu drängen, im Orden zu bleiben oder aber in ihn einzutreten.

Die Mitgliedschaft hat immer freiwillig zu sein.

6. Die Rituelle Praxis des Ordens darf von jedem Mitglied mitgestaltet werden.

Dabei muss die rituelle Praxis im Einklang mit den Zwei Pfeilern von Liebe und Freiheit stehen.

Tieropfer im Rahmen unserer Gottesdienste und Magischen Rituale sind daher nicht gestattet.

7. Mitglieder, die wiederholt im massiven Maße gegen das Gesetz von Liebe und Freiheit verstoßen, dürfen aus dem Orden ausgeschlossen werden.

Der Ausschluss muss von der Mehrheit der Mitglieder beschlossen werden.

8. Jedes Mitglied sollte sich angemessen für den Orden einsetzen.

Dabei müssen die Fähigkeiten und Möglichkeiten jedes einzelnen Mitgliedes berücksichtigt werden.